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Allerseelen

Wer Sterbenden und Toten berufsbedingt nahe ist, kommt nicht umhin, sich selbst Gedanken zu machen: Verliert das Ende des Lebens seinen Schrecken, wenn man dieses Ende täglich erlebt?
Menschen berichten aus unterschiedlichen Perspektiven über ihre Arbeit mit Sterbenden und Verstorbenen: Ärzte, Krankenpflegerinnen, Steinmetze und Bestatter bis hin zum Priester.
Für Heinrich Tolpeit ist der Meraner Friedhof der Arbeitsplatz - aber er wohnt auch dort mit seiner Familie.
Wieviel Nähe und wieviel Distanz gehören dazu, wenn man Menschen auf ihrem letzten Stück Lebensweg begleitet? Und welche Spuren hinterlässt diese Arbeit?
Wir treffen in der Dokumentation "Dem Tod sehr nahe" mehrere Menschen, die über ihre Arbeit berichten. Es sind Ehrenamtliche beim Rettungsdienst, Ärzte in der Peripherie, Krankenpflegerinnen, Floristinnen, Steinmetze und Bestatter bis hin zum Priester.
Es geht um die täglich erlebte, man könnte sagen: Selbstverständlichkeit des Sterbens. Pietät und Nüchternheit sind die zwei großen Pole, die hier gelten.

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