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Zarz, Juden in Meran, Sizilianisch

Das Minderheitenmagazin "Minet" ist zu Besuch in einer ehemaligen deutschen Sprachinsel im Nordwesten Sloweniens, porträtiert eine slowenische Politikerin und setzt sich auf die Spuren jüdischen Lebens in Meran.
Zarz, das slovenische Sorica, war eine entlegene deutsche Sprachinsel in den Julischen Alpen.
Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde in Zarz ein altertümlicher Dialekt aus dem Pustertal gesprochen.
Der Gebrauch des Deutschen ging angesichts enger Beziehungen zur slowenischen Umgebung stetig zurück. Heute spricht in Zarz kaum noch wer Deutsch. Ein Lokalaugenschein.
Tatjana Rojc aus Triest ist Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Politikerin slowenischer Muttersprache. Seit 2018 sitzt sie als Senatorin im italienischen Parlament.
Das Sizilianisch ist - je nach Betrachtungsweise - ein Dialekt, oder aber eine eigenständige Sprache. Ungefähr fünf Millionen sprechen es.
Erste Zeugnisse jüdischen Lebens in Tirol sind aus dem Mittelalter überliefert. In Meran reichen die Spuren jüdischen Lebens auf das Jahr 1297 zurück. Jom Kíppur ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage.
Das Minderheitenmagazin "Minet" entsteht in Zusammenarbeit mit der Eurac und wird vom regionalen Amt für Sprachminderheiten gefördert.

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