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Minderheiten: Rijeka und Laibach

In Rijeka an der Adria im Norden Kroatiens sind italienische und österreichische Einflüsse allgegenwärtig. Seit der Unabhängigkeit von Jugoslawien ist die Bevölkerung rückläufig. Heuer ist Rijeka Kulturhauptstadt Europas. "Minet" besucht den Hafen der Vielfalt.
Viele Serben haben die Stadt Rijeka, im Italienischen Fiume, verlassen. Dafür zogen Flüchtlinge aus den ehemaligen Kriegsgebieten Kroatiens und Bosniens in die Gegend. Hier wird mehrheitlich kroatisch gesprochen, doch viele, besonders ältere Bewohner, sprechen auch Italienisch - und sie haben neben dem kroatischen einen italienischen Pass.
Heuer, 2020, trägt Rijeka als Hafen der Vielfalt den Titel Europäische Kulturhauptstadt.
"Minet" ist zudem zu Besuch in Laibach, der Hauptstadt Sloweniens: Die beiden größten Minderheiten des Landes sind Serben und Kroaten. Offiziell anerkannt sind auch Italiener und Ungarn. Nicht berücksichtigt ist die kleine deutschsprachige Minderheit.
Seit nunmehr zehn Jahren ist die Sozialgenossenschaft Savera in Südtirol tätig. Sie setzt sich für die Integration ausländischer Menschen ein. Die Eingliederung läuft hauptsächlich über die Sprache. Die Genossenschaft bietet Mediation in über 50 verschiedenen Sprachen an.
"Minet", das Minderheitenmagazin, entsteht in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Eurac und wird vom regionalen Amt für Sprachminderheiten gefördert.

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   -  Rai S├╝dtirol