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Minet

Grönland und Minderheiten in Covid-19-Zeiten

Schwerpunkt Grönland im Minderheitenmagazin "Minet": Seit 35 Jahren lebt der Südtiroler Robert Peroni auf der riesigen Insel. In der Siedlung Tassiilaq gründete er das "Rote Haus", das Einheimischen als Gemeinschaftshaus und Touristen als Herberge dient.
Ein internationales Filmteam hat den Südtiroler einige Wochen lang begleitet. "Minet" zeigt vorab einige Aufnahmen. Der Klimawandel verschont auch vor Grönland nicht. Mit dem Eis schmelzen die Lebensgrundlage und die Kultur der Inuit.
Covid-19 schränkt den Alltag der Menschen ein. Vor allem Minderheiten sind betroffen.
Schulschließungen und das Versammlungsverbot gefährden den sozialen Zusammenhalt und die eigene Identität.
Geschlossene Grenzen gegen das Virus bescheren nationalistischen Tendenzen neuen Aufwind.
Dennoch ergeben sich Möglichkeiten der kulturellen Selbstbehauptung - nicht zuletzt in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino.
Der Studienzweig für angewandte Linguistik der Universität Bozen hätte heuer im Rahmen des Filmfestivals Bozen eine Auswahl an Dokumentar- und Spielfilmen über und von Sprachminderheiten präsentieren sollen. Das Festival musste zwar abgesagt werden, doch das Projekt geht weiter.
"Minet" wird vom regionalen Amt für Sprachminderheiten unterstützt und von der Eurac begleitet.

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   -  Rai Südtirol