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Minet

Das Minderheitenmagazin

Einige Dörfer im sizilianischen Hinterland wurden vor rund 500 Jahren von Albanern gegründet. Diese Minderheit nennt sich Arbëresh. Ihre Kultur hat sich zum Teil bis heute erhalten.
Ebenfalls auf Sizilien, in der Nähe der Stadt Caltanisetta, lebt seit den sechziger Jahren eine Gruppe von Waldensern. Als religiöse Minderheiten-Utopie geplant und erdacht, zieht ihre Siedlung mittlerweile scharenweise Architekturbegeisterte an.
Im kleinen Museum wird die Geschichte der Waldenser auf Sizilien nacherzählt. Doch es ist nicht immer einfach, sich als religiöse Minderheit mit der Mehrheit zurechtfinden.
In der Provinz Udine findet zwischen Ende August und Mitte September ein slowenisch-italienisches Kulturfest statt. Der kleine Grenzort Stazione di Topolò, im Slowenischen Postaja Topolove, war in beiden Weltkriegen blutig umkämpft. Heute findet hier eine Kulturwerkstatt mit vielen Beteiligten statt.
"Minet", das Minderheitenmagazin, entsteht in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Eurac und wird vom regionalen Amt für Sprachminderheiten unterstützt.

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   -  Rai Südtirol