Dokumentationen

Zug nach Galizien

Erster Weltkrieg, das Jahr 1914: Tausende Soldaten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino werden eingezogen, müssen in den Krieg - an die Ostfront. Sie kämpfen in Galizien im heutigen Polen.
Das Morden und Sterben übersteigt alle Vorstellungskraft. Es ist der erste geradezu industrielle Krieg der Maschinengewehrsalven und Todesmaschinen.
100 Jahre später treten 400 Schüler aus den drei Ländern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino eine Gedenkreise an. Sie steigen - wie die Soldaten vor 100 Jahren - in einen Zug, um die ehemaligen Schlachtfelder und Befestigungsanlagen in Galizien zu besuchen.
Begleitet werden sie von Lehrern, Historikern und historisch interessierten Bürgern der Europaregion. Es ist ein bewegender, ernster Zug der Erinnerung. Von Krakau aus besuchen die Teilnehmer an vier Tagen Gedenkstätten und Schauplätze der ehemaligen Ostfront des Ersten Weltkrieges.
Die Filmemacher Maren Schöpf und Lukas Kobler haben die Reisegruppe auf ihrer Spurensuche in Galizien begleitet. Sie wollten erfahren, ob eine Reise in die Vergangenheit auch eine Brücke in die Zukunft sein kann.

Produktion: Markus Frings